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Das war der Tag des Österreichischen Sekts 2017

 

Ein Kompliment für die österreichischen Sekthersteller!

Sie ist inzwischen schon zu einer Institution geworden: Am Freitag, den 20. Oktober 2017 lockte die Kick-Off Verkostung zum Tag des österreichischen Sekts erneut etwa 1.500 Besucher an. Ein Erfolg, der offenkundig ein Kompliment für die österreichischen Sekthersteller ist. Geboten wurden zahlreiche Neuerungen, allen voran die ersten Sektspezialitäten mit dem Attribut „Sekt g.U. Klassik" und „Sekt g.U. Reserve".

Zu der bereits fünften Ausgabe des Kick-Offs zum Tag des österreichischen Sekts präsentierten sich die österreichischen Sekthersteller erstmals in der Österreichischen Nationalbibliothek. Bereits vorab fand in den historischen Räumlichkeiten am Josefsplatz eine feierliche Zeremonie statt: Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, wurde zur neuen Botschafterin für den österreichischen Sekt ernannt. Dazu der bestehende Sektbotschafter Dr. Ferdinand Maier in seiner Laudatio: „Dr. Petra Stolba weiß, was es bedeutet, sich weltweit mit anderen zu messen. Ihr Einsatz für den österreichischen Sekt ist von unermesslichem Wert." 

Qualität mit optischem Hinweis

Im Mittelpunkt der Verkostung stand diesmal die Qualitätspyramide mit „Sekt g.U. Klassik" und „Sekt g.U. Reserve" – den ersten zwei von drei Kategorien. In einer eigenen Verkostungszone, welche vom Magazin wein.pur fachlich betreut wurde, konnten die Besucher die beiden Qualitätsstufen nach Herkunft, Rebsorte und Dosage gruppiert erforschen und verinnerlichen. Da diese auch bereits auf dem Markt erhältlich sind, gilt es ab sofort beim Einkauf danach Ausschau zu halten. Den optischen Hinweis für Sekt g.U. bietet die rot-weiß-rote Banderole. Natürlich hatten die Sekthersteller auch ihr vielfältiges Sortiment mit im Gepäck. Ob Rosé, Zero Dosage oder Pet Nat – von allem war etwas dabei.

Reife Königsklasse

Österreichischer Sekt in Vertikalen zurück bis in das Jahr 2003 – eine Verkostung, wie es sie in dieser Qualität und fachlicher Tiefe bisher nicht gab. Üblicherweise sind Schaumweine unmittelbar nach dem Degorgieren bereit für den Genuss. Doch manche sind für eine längere Reife vorgesehen: die Königsklasse dieses Genres, das international meist mit dem Attribut „Prestige" versehen ist. Die von Herbert Jagersberger (Schlumberger) und Michael Malat (Weingut Malat) geführte Verkostung ging jenen Eigenschaften auf den Grund, welche Sekt für eine lange Lagerung qualifizieren. Eine sensorische Schulung, welche auch Rebsorten und Dosage umfasste. Zugleich war diese Verkostung als Ausblick darauf zu erachten, wie sich Sekt g.U. Große Reserve geschmacklich präsentieren wird. Verifizieren lässt sich dies ab Herbst 2018, wenn die ersten Vertreter dieser Kategorie auf den Markt kommen. 

Kulinarische Beziehungen

Laut Umfrage des market-Instituts im Auftrag von Schlumberger ziehen nur elf Prozent der Konsumenten österreichischen Sekt als Speisenbegleiter in Erwägung. Dabei ist Sekt in seinen facettenreichen Ausprägungen bestens geeignet, vielfältige Speisen oder auch ein mehrgängiges Menü zu komplettieren. Anleitungen für kulinarische Beziehungsmöglichkeiten erhielten die Besucher der Kick-Off Verkostung in der „Sparkling Food Pairing Lounge". In Zusammenarbeit mit dem Gourmet Magazin A la Carte gaben ausgewählte Manufakturen lukullischer Köstlichkeiten direkte Empfehlungen für die idealen Partner zu Brot, Pilzen, Schnecken, Käse oder Beinschinken. Der große Zuspruch verdeutlichte das Harmonie-Potenzial von österreichischem Sekt und Speisen. 

©Christine Miess

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