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Die Vorfahren des Österreichischen Sekts

 

Vermutlich gab es bereits in der Zeit vor Christi Geburt eine Art Schaumwein. Die ersten relevanten Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 1544. Damals produzierten die Mönche der Abtei Saint-Hilaire in Limoux bereits einen Schaumweintyp, den Blanchette de Limoux. Dabei wurde im Spätherbst noch nicht gänzlich vergorener Wein in Flaschen gefüllt, wo dieser weiter vergärte und dabei Kohlensäure bildete. Bei dieser „Méthode Ancestrale“ war der Schaumwein noch trüb und enthielt wesentlich weniger Kohlensäure, als bei heutigem Sekt oder Champagner der Fall ist.

Der viel zitierte Mönch Dom Pérignon hat den Champagner somit nicht erfunden, diesen allerdings in seiner Aufgabe als Kellermeister der Abtei von Hautvillers entscheidend weiterentwickelt. Etwa durch qualitative Maßnahmen hinsichtlich Weingartenarbeit, Herstellung des Grundweins, der Kunst der Assemblage oder in Sachen Verschluss. Zudem wird ihm zugeschrieben, das Keltern von weißem Grundwein aus blauen Trauben entdeckt zu haben.

Seinen weltweiten Siegeszug konnte Champagner aber erst durch Mithilfe aus England starten. Dort wurde nämlich im 17 Jahrhundert das sogenannte „verre anglais“ erfunden. Glas aus England war durch die Befeuerung mit Steinkohle bei der Herstellung wesentlich stabiler und hielt dem Druck von Schaumwein stand. Zuvor hatten die Schaumweine eine Ausfallsquote von 50 bis zu 70 Prozent, da die Flaschen regelmäßig zerbarsten. Auch sollen es die Engländer gewesen sein, welche den damals noch sehr süßen Champagner überaus schätzten und ihn damit in der Champagne selbst und schließlich weltweit populär machten. 1729 wurde mit Ruinart das erste Champagnerhaus gegründet, wo Robert Alwin Schlumberger später als Kellermeister tätig war und sein Wissen schließlich nach Österreich brachte.

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