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Save the Date: Österreichische Sektgala 2021

Dienstag, 19. Oktober 2021
Hofburg Vienna, 1010 Wien
Nähere Informationen folgen!

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Herbert Prohaska ist neuer Botschafter für den Österreichischen Sekt!

Prickelnd und ganz im Zeichen der rot-weiß-roten Banderole: Die Österreichische Sektgala 2020 fand erstmals im Rahmen eines „Silent Tastings“ als individuelle Verkostung statt. Bereits vorab wurde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie Fußballlegende Herbert Prohaska als neuer Botschafter für den österreichischen Sekt inauguriert.

Teamspieler zu sein, zu wissen, dass man nur gemeinsam stark ist und sich dabei sehr wohl mit den Kollegen auf dem nationalen und internationalen Markt zu messen: diese Art von Sportlichkeit ist für die österreichischen Sekthersteller zentraler Erfolgsfaktor. Wer könnte dafür mehr Verständnis aufbringen, als der „Fußballer des 20. Jahrhunderts“ und TV-Analyst Herbert Prohaska? Seine Motivation, sich für den österreichischen Sekt zu engagieren, formuliert er so:

„Österreichischer Wein und Sekt: Wovon man selbst überzeugt ist, dafür kann man gut Botschafter sein!“

Herbert Jagersberger, Vorsitzender des Österreichischen Sektkomitees, über das frisch gekürte Sekt-Testimonial: „Wir freuen uns, dass Herbert Prohaska zu seinen vielen Ehrentiteln, wie ,Jahrhundertfußballer‘ oder ,Fußballer des 20. Jahrhunderts‘ nun auch ,Österreichischer Sektbotschafter‘ annimmt. Er steht für österreichische Tradition und Lebensart, welche auch mit kulinarischem Genuss verbunden sind.“ Herbert Prohaska ergänzt in seiner Funktion Sektbotschafterin Maria Großbauer, Abg. z. NR und Opernballorganisatorin a.D., welche trotz Corona-bedingter Einschränkungen zahlreiche Gelegenheiten fand, um österreichischem Sekt eine Bühne zu geben. Dazu zählen ein Sektbotschafter-Empfang, eine Sektverkostung für Wirtschaftstreibende und die Bewirtung von Berühmtheiten aus der Kulturszene wie Gustavo Dudamel mit österreichischem Sekt. Auch Dr. Petra Stolba, GF Österreich Werbung und Sektbotschafterin a.D. sowie Dr. Ferdinand Maier, ehem. Obmann des Kuratoriums Kulinarisches Erbe Österreich und Sektbotschafter a.D. waren persönlich vor Ort, um dem neuen Sektbotschafter Herbert Prohaska persönlich zu gratulieren.

Fotocredit: Christine Miess

Verkosten, verkosten, verkosten
Für die Besucher des Silent Tastings hieß es indessen volle Konzentration. Schließlich galt es, sich die geschmacklichen Eigenschaften der drei Kategorien von österreichischem Sekt geschützten Ursprungs – Sekt g.U. Klassik, Sekt g.U. Reserve und Sekt g.U. Große Reserve – zu verinnerlichen. Auf die bestmögliche Sicherheit aller Teilnehmer bedacht, bot dieser Modus die besondere Gelegenheit, mehr als 70 Proben der 31 besten Sekthersteller des Landes individuell und strukturiert zu verkosten.

Über den anlassbezogenen Genuss hinaus
Im Zuge der Österreichischen Sektgala berichtete Mag. Benedikt Zacherl, als Schlumberger Vorstand stellvertretend für den Vorsitzenden des Österreichischen Sektkomitees Herbert Jagersberger, von der positiven Marktentwicklung nach der Abschaffung der Schaumweinsteuer – nach einem Einbruch von 25 Prozent nach der Wiedereinführung 2014. Weiterhin stark im Trend ist Rosé Sekt mit einem zweistelligen Wachstum im Absatz im Lebensmittelhandel (rund 32 Prozent). Dem folgte ein Aufruf an die KonsumentInnen sowie die Entscheider in Gastronomie und Handel, verstärkt auf rot-weiß-rot zu achten. „Österreichs Sekthersteller bieten hervorragende Produkte, die sich international auf allen Ebenen messen können. Die Sektpyramide bietet zudem eine gute Orientierungs- und Entscheidungshilfe beim Kauf. Und mit dem Griff zu heimischen Produkten bleibt Wertschöpfung im Land erhalten, die auch Arbeitsplätze sichert.“

Chris Yorke, Geschäftsführer der ÖWM, fügt dem hinzu: „Bereits bei meiner Ankunft in Österreich war ich von der Qualität und der Vielfalt der österreichischen Sekte beeindruckt. Dieser Eindruck hat sich mittlerweile mehr als bestätigt! Sekt wird in Österreich noch immer vor allem bei Feierlichkeiten serviert, dabei sind diese prickelnden Besonderheiten grandiose Speisenbegleiter – und zwar übers ganze Jahr hinweg. Das zu kommunizieren ist sicherlich eine unserer zukünftigen Aufgaben. Ich bin überzeugt, dass dadurch mehr und mehr Konsumenten zu unseren grandiosen Sekten greifen werden, wenn sie einen genussvollen Moment in ihren Alltag zaubern wollen! Zudem gilt es auch die heimische Hotellerie für unsere tollen Sekte zu begeistern, hier haben wir noch viel Potenzial.“


Die teilnehmenden Sekthersteller beim Silent Tasting:

Weingut Buchegger   Mayer am Pfarrplatz
Weingut Bründlmayer   Weingut Moser
Weingut Hager Doris und Matthias Weingut Müller
Gut Hardegg   Weingut Müller-Grossmann
Weingut Harkamp   Weinbau Michael Ramberger
Christina Hugl | Sekt&Pet-Nat   F&S Regele
Wein und Sektkellerei Karl Inführ   Weingut Christian Reiterer
Weingut Jordan   Weingut Schloss Gobelsburg
Weingut Jurtschitsch   Schlumberger Wein&Sektkellerei
Sektkellerei Kattus   Goldeck Wein- und Sektkellerei
Kultur Weingut Kästenburg   Weingut Steininger
Weingut Langmann   Weingut Stift Klosterneuburg
Weinkellerei Lenz Moser   Sektkellerei Szigeti
Weingut Loimer   Weinviertler Sektmanufaktur
Weingut Malat   Weingut Wieninger
    Weingut Zuschmann-Schöffmann

Wir danken all unseren Sponsoren für ihre Unterstützung!

Österreichische Sektgala 2020 Silent Tasting

 

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Eine Erfolgsgeschichte auf drei Stufen – Das war die Österreichische Sektgala 2019

Eine neue Botschafterin für den österreichischen Sekt, ein hochkarätiger Sommelier-Wettkampf sowie österreichischer Sekt und Käse – und im Mittelpunkt österreichischer Sekt in den drei Qualitätsstufen Klassik, Reserve und Große Reserve. Die Österreichische Sektgala erwies sich erneut als Trendschau für die heimische Sektwirtschaft und abermals lockten mehr als 30 der besten heimischen Sekthersteller rund 1.500 Besucher an.

Burgenland, Wien, Niederösterreich und Steiermark – aus diesen vier Bundesländern kamen die Sekthersteller angereist, um bei der Österreichischen Sektgala ihre erstklassigen Sektspezialitäten zu präsentieren. Die österreichische Sektpyramide bot den qualitativen roten Faden, sie ist das zentrale Schaustück der heimischen Sektwirtschaft und als echte Erfolgsgeschichte zu erachten. Sie gibt der vorhandenen Vielfalt Struktur und bietet so den Konsumenten eine gut verständliche Orientierung. Erfreulich ist auch, dass immer mehr österreichische Sekthersteller ihren Sekt in den drei Stufen Klassik, Reserve und Große Reserve geschützten Ursprungs (g.U.) klassifizieren. Erst im vergangenen Jahr stiegen die Einreichungen zur erforderlichen Prüfung um erfreuliche 27 Prozent. Nun ist es wichtig, diese drei Qualitätsstufen als „Anleitung“ noch breiter zu kommunizieren und im Bewusstsein der Schaumweinliebhaber zu verankern. Ebenso braucht es dafür das Engagement durch die Gastronomie und den Handel. Die steigende Beliebtheit von regionalen Produkten spielt dem perfekt zu. Und während die prickelnden Aktivitäten vom Österreichischen Sektkomitee und der Österreich Wein Marketing tatkräftig vorangetrieben werden, wünscht man sich von der Politik dringend die Aufhebung der wettbewerbsverzehrenden Sektsteuer, wie sie von der vergangenen Regierung bereits für das Jahr 2022 vorgesehen war.

©Christine Miess

Amtsübergabe in der Sektbotschaft

Österreichischer Sekt und die Wiener Staatsoper können auf eine lange gemeinsame und sehr erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken. So freut sich das Österreichische Sektkomitee, Opernballorganisatorin Maria Großbauer als neue Botschafterin gewinnen zu können. In ihrer Antrittsrede gab sie Einblicke in ihre Philosophie und Ideen für den österreichischen Sekt:

„Als Qualitäts-Fetischistin schätze ich besonders auch in der Kulinarik, wenn etwas handwerklich hervorragend gemacht wird – aber wirklich gut wird’s erst mit Liebe und Leidenschaft. Und davon gibt es bei den österreichischen Sektwinzern jede Menge!
‚Sekt und Brötchen‘ ist ja sozusagen die heimische Variante des Aperitivo – und wir Österreicher pflegen das schon sehr, sehr lange! Sekt passt einfach zu jeder Tageszeit: vom berühmten Sekt-Frühstück über den Aperitif bis hin zum Mitternachtstrunk. Man könnte also jederzeit sagen: It’s Sekt o’Clock! Das ist der Trinkspruch, den ich als Sektbotschafterin mitbringen möchte. Als Botschafterin möchte ich das tun, was Botschafter so zu tun haben: andere Menschen mit dieser Freude anstecken! Ich freu mich darauf!“

Maria Großbauer folgt in ihrer Funktion als Österreichische Sektbotschafterin Karl Hohenlohe, Herausgeber des Gault&Millau. Zuvor bekleideten dieses Ehrenamt Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, sowie Dr. Ferdinand Maier, welcher sich seit vielen Jahren als Obmann des Kuratoriums Kulinarisches Erbe Österreich für den guten und nachhaltigen kulinarischen Geschmack engagiert.

©Christine Miess

Kulinarische Sektbegleitungen

Ein weiterer Programmpunkt wurde dem Talent von österreichischem Sekt als Speisenbegleiter gewidmet. „Käse und Wein“ gilt als Klassiker, „Käse und Sekt“ ist noch etwas weniger gelernt, umso spannender erwies sich die kommentierte Verkostung für Fachbesucher in Kooperation mit Schärdinger und Tirol Milch Beziehungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Charakteren von österreichischem Sekt und Käse wie Affineur Rahmcamembert, Affineur Weinkäse, Affineur St. Severin und Affineur Le Rosé ausgelotet. Als Gesprächspartner stand Diplom Käsesommelier Josef Stiendl, einer der profiliertesten Käseexperten des Landes, zur Verfügung. Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von österreichischem Sekt konnten auch bei den bäuerlichen Betrieben des „Netzwerk Kulinarik“ erkundet werden. Hier reichten die ausstellenden Anbieter lukullische Köstlichkeiten wie selbstgemachte Gänsepastete, Schinken, Wildsalami, Käse oder variantenreich gewürzte geröstete Kürbiskerne. Für die Besucher ein reiches Feld, um die persönlichen Lieblingspaare von verschiedensten Speisen mit österreichischem Sekt zu entdecken.

©Christine Miess

Bühne frei für die Sommeliers!

Schon im Vorfeld der Österreichischen Sektgala herrschte in der Österreichischen Nationalbibliothek lebhaftes Treiben – acht Top-Sommelières und -Sommeliers aus ganz Österreich stellten sich dem Wettkampf um die beste Schaumweinkompetenz. In Zweierteams, die kurz vor Beginn durch das Los ermittelt wurden, ging es zunächst darum, in einer Blindverkostung Herkunft, Rebsorte und Dosage verschiedener Produkte zuzuordnen und auch den internationalen „Piraten“ herauszukosten. Als Sommelier ist man Gastgeber und Führungskraft, da gehört gute Argumentationstechnik zur täglichen Praxis. Diese stellten die Sommeliers im Zuge eines Rollenspiels unter Beweis, bei dem unterschiedliche Szenarien einer Veranstaltung mit Fokus auf österreichischen Sekt simuliert wurden. Prickelndes Fachwissen war anschließend bei einem Quiz gefragt, Augenmaß und Geschick beim gleichmäßigen Aufteilen einer Magnumflasche Sekt auf 16 Gläser. Bei dieser finalen Aufgabe durfte in jedes Glas nur einmal eingeschenkt werden, nachjustieren nicht erlaubt. Nach gut eineinhalb Stunden holte sich das Team aus Anna Andert (Restaurant Buxbaum, Wien) und Michèle Metz (Edelweiss Salzburg Mountain Resort, Großarl) den Titel "Österreichischer Sekt-Sommelier-Champion 2019".

Alle teilnehmenden Sommelières und Sommeliers:

  • Anna Andert, Restaurant Buxbaum, Wien
  • Johann Artner,Restaurant Sören Herzig, Wien
  • Rosa Besler, Feuerstein Nature Family Resort, Bozen
  • Roman Bolschetz, Restaurant Edvard im Hotel Kempinski, Wien
  • Franz Dafner, Kellervinothek Dafner, Neukirchen/Enknach
  • Michèle Metz, Edelweiss Salzburg Mountain Resort, Großarl
  • Magdalena Rieser,Hotel Karwendel, Pertisau am Achensee
  • Markus Winkler, Hotel Aurelio, Lech

©Christine Miess

Save the Date Österreichische Sektgala 2020 am 21. Oktober

 

 

 

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Countdown bis zum Tag des österreichischen Sekts 2020