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Österreichischer Sekt in Zahlen

Laut einer Studie von AT Kearney gewinnt die Regionalität von Produkten zunehmend an Bedeutung. Die Umfrage bestätigt, dass die regionale Herkunft als Kaufentscheidungskriterium für Kunden sogar noch wichtiger ist als die Qualifizierung als Bio-Produkt. Aktuelle Zahlen unterstreichen diese Entwicklung: So ist die Gesamtmenge an Sekt seit 2008 – dem Jahr vor dem Start der Initiative „Tag des österreichischen Sekts“ – bis zum Jahr 2013 um rund 30 Prozent gestiegen (Quelle: AC Nielsen) und auch der Anteil von österreichischem Sekt konnte auf deutlich über 30 Prozent gesteigert werden. Mit anderen Worten – zumindest jede dritte in Österreich konsumierte Flasche Sekt stammt aus österreichischer Produktion. Das bedeutet, dass die Erntemengen für österreichischen Sekt rund zehn Prozent des heimischen Weins ausmachen.

Der Inlandskonsum von österreichischem Sekt betrug im Jahr 1990 18.727.778 Flaschen à 0,75 Liter (14.045.834 Liter) und stieg bis ins Jahr 2015 auf 25.000.000 Flaschen à 0,75 Liter (18.750.000 Liter). Aufgrund der wettbewerbsverzerrenden Schaumweinsteuer wurde die positive Absatzentwicklung von Sekt gebremst. 2018 lag die Jahresmenge bei rd. 22.000.000 Flaschen.

Vom Tag des österreichischen Sekts am 22. Oktober bis Jahresende werden üblicherweise 45 Prozent der Jahresmenge konsumiert.

Derzeit widmen sich in Österreich an die 170 Betriebe mit rund 500 Mitarbeitern der Herstellung von Sekt und Schaumwein. Weitere 3.000 Betriebe sind als Rohstofflieferanten (Trauben oder Grundweine) tätig. Zusammen erwirtschaftet die österreichische Sektbranche 55 Millionen Euro und sichert damit 1.300 Arbeitsplätze.

Zahlen über die Entwicklung des aktuellen Sektmarkts liefert eine Studie, die 2018 vom Sekthaus Schlumberger in Auftrag gegeben wurde. Demnach bleibt mit 65 Prozent der Supermarkt die absolute Nummer 1 unter den Absatzquellen. Ein klarer Trend lässt sich jedoch bei den relevanten Kauffaktoren erkennen. Als wichtigstes Entscheidungskriterium gilt immer noch der Geschmack, welcher für 90 Prozent der Befragten die größte Rolle spielt. Dicht gefolgt ist dieses Kriterium jedoch von den Faktoren Herkunft (66 Prozent) und Qualität (60 Prozent). Dass Regionalität eine besonders große Rolle spielt, lässt sich auch an der klaren Bevorzugung von heimischem Sekt gegenüber italienischem Prosecco und französischem Champagner erkennen. Mehr als doppelt so viele Personen greifen lieber zu österreichischem Sekt (48 Prozent) als zu italienischem Prosecco (21 Prozent). Mit deutlichem Zuwachs zum Vorjahr wird auch der Erfahrung und Kompetenz des Herstellers eine hohe Beachtung geschenkt (19 Prozent).

 

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