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Willkommen im Pressebereich des österreichischen Sektkomitees!

Seit April 2013 gibt es das Österreichische Sektkomitee. Dieses ist vom rechtlichen Status her vergleichbar mit den zwölf bestehenden regionalen Weinkomitees – wie beispielsweise Weinviertel, Kamptal oder Thermenregion –, hat aber einen Wirkungsbereich für ganz Österreich. Vordergründiges Ziel ist es, in Weinhandel und Gastronomie sowie bei den Konsumenten mehr Bewusstsein für das heimische Spitzenprodukt zu schaffen und es präsenter zu machen.
Vorsitzender des Sektkomitees ist Herbert Jagersberger aus dem Hause Schlumberger, die Geschäftsführung obliegt Dagmar Gross (www.grosswerk.com)


VERLÄNGERUNG DES LOCKDOWNS SETZT SEKTBRANCHE MASSIV UNTER DRUCK

Heimische Sekthersteller kämpfen mit enormen Umsatzeinbußen und fordern Ersatzleistungen

Wien, 03.12.2020 – Weiterhin geschlossene Gastronomie- und Hotellerie-Betriebe, ein Ausbleiben der Ballsaison, des Wintertourismus und Absagen zahlreicher Veranstaltungen rund um Weihnachten und Silvester setzen die heimischen Schaumweinhersteller massiv unter Druck. Herbert Jagersberger, Vorsitzender des Österreichischen Sektkomitees, appelliert stellvertretend für die hart getroffenen Zulieferbranchen an die österreichische Bundesregierung und fordert entsprechende Ersatzleistungen und Unterstützung.

Umsatz-Einbruch von 50 Prozent setzt SektBranche massiv zu

Die Schließung der Gastronomie und Hotellerie stellt zahlreiche Zulieferbetriebe vor eine Existenzgefährdung, speziell den österreichischen Herstellern in Sektkellereien und Sekt produzierenden Weingütern wird in ihrer umsatzstärksten Zeit dieser wichtige Absatzmarkt ersatzlos entzogen: „Wir haben volles Verständnis für die stringenten Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung zur Eindämmung der COVID-19 Infektionsraten und tragen diese verantwortungsvoll, sowie vollumfänglich mit. Gleichzeitig begrüßen wir die monetäre Unterstützung für Gastronomie- und Hotellerie-Betriebe“, betont Herbert Jagersberger, Vorsitzender des Österreichischen Sektkomitees. Nicht vergessen werden dürfe aber, dass auch zahlreiche Zulieferbranchen von den Maßnahmen in voller Härte betroffen sind - allen voran mit Blick auf die bevorstehende Hochsaison die Sektproduzenten. Schließlich zählen Gastronomie und Hotellerie zu den Hauptabnehmern heimischer Sekt- und Schaumweinprodukte, vor allem in der traditionell umsatzstärksten Zeit zwischen Mitte Oktober und Ende Dezember, in der 40 bis 45 Prozent des Gesamtjahresumsatzes erzielt werden. „Für uns heimische Sekthersteller bricht mit dem Fortbestand der Schließungen sowie dem Wegfall der Ballsaison, des Vorweihnachts- und Silvestergeschäfts fast die gesamte Hauptsaison weg. Das ist gleichzusetzen mit einem Entzug der Lebensgrundlage für zahlreiche Betriebe der Sektbranche“, so Jagersberger weiter. Zudem bleiben die Sekthersteller auch auf bereits erzeugter Ware sitzen.

 

Forderung nach Ersatzleistungen und Unterstützung

Stellvertretend für die am härtesten betroffene Zulieferbranche appelliert Herbert Jagersberger an die österreichische Bundesregierung. Und er fordert entsprechende Unterstützungs- und Ersatzleistungen. „Ich denke dabei an einen prozentuell-anteiligen Umsatzersatz in Anlehnung an die Gastronomie mit 50%, zumal die heimische Sektbranche einen wichtigen Wirtschaftsfaktor in Österreich darstellt.“ Denn rund 200 Betriebe sichern etwa 1.500 Arbeitsplätze und erwirtschaften eine jährliche Wertschöpfung von ca. 60 Mio. €. Zudem zeichnet sich Österreichischer Sekt und Schaumwein durch geprüfte Qualität aus verantwortungsvoller heimischer Landwirtschaft aus, die den höchsten Standards der Sektherstellung entsprechen.

 

Prickelnder Genuss mit Heimischer TopqualitäT

„Der Griff zu heimischen Schaumweinen bedeutet nicht nur prickelnden Genuss, sondern hilft gerade in Zeiten wie diesen, Arbeitsplätze zu sichern und die Wertschöpfung im eigenen Land zu erhalten. Ich lade deshalb alle Österreicherinnen und Österreicher dazu ein, einen kleinen Beitrag zu leisten und unsere hervorragenden heimischen Schaumweinprodukte auch im Einzelhandel zu erwerben“, so Jagersberger abschließend.

 

Pressekontakt

Dagmar Gross | Österreichisches Sektkomitee

+43 676 319 31 89 | info@oesterreichsekt.at

www.oesterreichsekt.at | www.grosswerk.com

Abschaffung der Sektsteuer bringt Gerechtigkeit für heimische Hersteller!

Wien, 11.05.2020 | Im Österreichischen Sektkomitee zeigt man sich höchst erfreut über die angekündigte Abschaffung der Schaumweinsteuer im Zuge der aktuellen Entlastung der Gastronomiebetriebe und zur allgemeinen Ankurbelung der Wirtschaft. Dadurch können betriebsübergreifend viele Arbeitsplätze gesichert werden – sowohl in der Gastronomie und in der Schaumweinproduktion als auch bei den dazugehörenden Lieferantenketten.

Die wettbewerbsverzerrende Schaumweinsteuer ergab einen wesentlich kleineren Beitrag für den Staatshaushalt, als einst berechnet. Neben dem geringen tatsächlichen Steueraufkommen waren bei den Herstellern maßgebliche Ressourcen für den bürokratischen Aufwand gebunden, welche bei den Darstellungen der damaligen Regierung ebenfalls nicht mit einbezogen wurden.

Die Abschaffung der Schaumweinsteuer bringt für die österreichischen Sekthersteller gleiche Marktbedingungen gegenüber dem Segment der Frizzante-Produkte, welche zudem überwiegend importiert werden. Sie entspricht somit auch dem Trend zur Regionalität und dem Bedürfnis der Konsumentinnen und Konsumenten nach Transparenz hinsichtlich Herkunft und Herstellung. Umso mehr gilt der Bundesregierung besonderer Dank für die rasche Umsetzung dieser langjährigen Forderung des Österreichischen Sektkomitees.

 

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Dagmar Gross | Österreichisches Sektkomitee

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Österreichische Sektgala 2019

Eine Erfolgsgeschichte auf drei Stufen – Das war die Österreichische Sektgala 2019

Eine neue Botschafterin für den österreichischen Sekt, ein hochkarätiger Sommelier-Wettkampf sowie österreichischer Sekt und Käse – und im Mittelpunkt österreichischer Sekt in den drei Qualitätsstufen Klassik, Reserve und Große Reserve. Die Österreichische Sektgala erwies sich erneut als Trendschau für die heimische Sektwirtschaft und abermals lockten mehr als 30 der besten heimischen Sekthersteller rund 1.500 Besucher an.

Burgenland, Wien, Niederösterreich und Steiermark – aus diesen vier Bundesländern kamen die Sekthersteller angereist, um bei der Österreichischen Sektgala ihre erstklassigen Sektspezialitäten zu präsentieren. Die österreichische Sektpyramide bot den qualitativen roten Faden, sie ist das zentrale Schaustück der heimischen Sektwirtschaft und als echte Erfolgsgeschichte zu erachten. Sie gibt der vorhandenen Vielfalt Struktur und bietet so den Konsumenten eine gut verständliche Orientierung. Erfreulich ist auch, dass immer mehr österreichische Sekthersteller ihren Sekt in den drei Stufen Klassik, Reserve und Große Reserve geschützten Ursprungs (g.U.) klassifizieren. Erst im vergangenen Jahr stiegen die Einreichungen zur erforderlichen Prüfung um erfreuliche 27 Prozent. Nun ist es wichtig, diese drei Qualitätsstufen als „Anleitung“ noch breiter zu kommunizieren und im Bewusstsein der Schaumweinliebhaber zu verankern. Ebenso braucht es dafür das Engagement durch die Gastronomie und den Handel. Die steigende Beliebtheit von regionalen Produkten spielt dem perfekt zu. Und während die prickelnden Aktivitäten vom Österreichischen Sektkomitee und der Österreich Wein Marketing tatkräftig vorangetrieben werden, wünscht man sich von der Politik dringend die Aufhebung der wettbewerbsverzehrenden Sektsteuer, wie sie von der vergangenen Regierung bereits für das Jahr 2022 vorgesehen war.

Amtsübergabe in der Sektbotschaft

Österreichischer Sekt und die Wiener Staatsoper können auf eine lange gemeinsame und sehr erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken. So freut sich das Österreichische Sektkomitee, Opernballorganisatorin Maria Großbauer als neue Botschafterin gewinnen zu können. In ihrer Antrittsrede gab sie Einblicke in ihre Philosophie und Ideen für den österreichischen Sekt:

„Als Qualitäts-Fetischistin schätze ich besonders auch in der Kulinarik, wenn etwas handwerklich hervorragend gemacht wird – aber wirklich gut wird’s erst mit Liebe und Leidenschaft. Und davon gibt es bei den österreichischen Sektwinzern jede Menge!

‚Sekt und Brötchen‘ ist ja sozusagen die heimische Variante des Aperitivo – und wir Österreicher pflegen das schon sehr, sehr lange! Sekt passt einfach zu jeder Tageszeit: vom berühmten Sekt-Frühstück über den Aperitif bis hin zum Mitternachtstrunk. Man könnte also jederzeit sagen: It’s Sekt o’Clock! Das ist der Trinkspruch, den ich als Sektbotschafterin mitbringen möchte. Als Botschafterin möchte ich das tun, was Botschafter so zu tun haben: andere Menschen mit dieser Freude anstecken! Ich freu mich darauf!“

Maria Großbauer folgt in ihrer Funktion als Österreichische Sektbotschafterin Karl Hohenlohe, Herausgeber des Gault&Millau. Zuvor bekleideten dieses Ehrenamt Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, sowie Dr. Ferdinand Maier, welcher sich seit vielen Jahren als Obmann des Kuratoriums Kulinarisches Erbe Österreich für den guten und nachhaltigen kulinarischen Geschmack engagiert.

Kulinarische Sektbegleitungen

Ein weiterer Programmpunkt wurde dem Talent von österreichischem Sekt als Speisenbegleiter gewidmet. „Käse und Wein“ gilt als Klassiker, „Käse und Sekt“ ist noch etwas weniger gelernt, umso spannender erwies sich die kommentierte Verkostung für Fachbesucher in Kooperation mit Schärdinger und Tirol Milch Beziehungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Charakteren von österreichischem Sekt und Käse wie Affineur Rahmcamembert, Affineur Weinkäse, Affineur St. Severin und Affineur Le Rosé ausgelotet. Als Gesprächspartner stand Diplom Käsesommelier Josef Stiendl, einer der profiliertesten Käseexperten des Landes, zur Verfügung. Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von österreichischem Sekt konnten auch bei den bäuerlichen Betrieben des „Netzwerk Kulinarik“ erkundet werden. Hier reichten die ausstellenden Anbieter lukullische Köstlichkeiten wie selbstgemachte Gänsepastete, Schinken, Wildsalami, Käse oder variantenreich gewürzte geröstete Kürbiskerne. Für die Besucher ein reiches Feld, um die persönlichen Lieblingspaare von verschiedensten Speisen mit österreichischem Sekt zu entdecken.

 

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VORAUSSETZUNG FÜR PRESSEAKKREDITIERUNG:
Übermittlung eines Schreibens der Chefredaktion oder Pdf eines Artikels über Wein oder Schaumwein, dessen Veröffentlichung in einem registrierten Medium nicht länger als sechs Monate zurückliegt.

 

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