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Abschaffung der Schaumweinsteuer im Rahmen des aktuellen „Wirtshauspakets“

Das österreichische Sektkomitee begrüßt die angekündigte Abschaffung der Schaumweinsteuer im Zuge der aktuellen Entlastung der Gastronomiebetriebe und zur allgemeinen Ankurbelung der Wirtschaft. Der besondere Dank gilt der Bundesregierung für die rasche Umsetzung dieser langjährigen Forderung der Sekthersteller. Dadurch können betriebsübergreifend viele Arbeitsplätze gesichert werden – sowohl in der Gastronomie und in der Schaumweinproduktion als auch bei den dazu gehörenden Lieferantenketten.
- 11.05.2020 -

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Save the Date: Österreichische Sektgala 2020!

19. Oktober 2020
Österreichische Nationalbibliothek
Camineum und Sala Terrena
Eingang Josefsplatz, 1010 Wien

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Das war die Österreichische Sektgala 2019

Eine neue Botschafterin für den österreichischen Sekt, ein hochkarätiger Sommelier-Wettkampf sowie österreichischer Sekt und Käse – und im Mittelpunkt österreichischer Sekt in den drei Qualitätsstufen Klassik, Reserve und Große Reserve. Die Österreichische Sektgala erwies sich erneut als Trendschau für die heimische Sektwirtschaft und abermals lockten mehr als 30 der besten heimischen Sekthersteller rund 1.500 Besucher an.

Burgenland, Wien, Niederösterreich und Steiermark – aus diesen vier Bundesländern kamen die Sekthersteller angereist, um bei der Österreichischen Sektgala ihre erstklassigen Sektspezialitäten zu präsentieren. Die österreichische Sektpyramide bot den qualitativen roten Faden, sie ist das zentrale Schaustück der heimischen Sektwirtschaft und als echte Erfolgsgeschichte zu erachten. Sie gibt der vorhandenen Vielfalt Struktur und bietet so den Konsumenten eine gut verständliche Orientierung. Erfreulich ist auch, dass immer mehr österreichische Sekthersteller ihren Sekt in den drei Stufen Klassik, Reserve und Große Reserve geschützten Ursprungs (g.U.) klassifizieren. Erst im vergangenen Jahr stiegen die Einreichungen zur erforderlichen Prüfung um erfreuliche 27 Prozent. Nun ist es wichtig, diese drei Qualitätsstufen als „Anleitung“ noch breiter zu kommunizieren und im Bewusstsein der Schaumweinliebhaber zu verankern. Ebenso braucht es dafür das Engagement durch die Gastronomie und den Handel. Die steigende Beliebtheit von regionalen Produkten spielt dem perfekt zu. Und während die prickelnden Aktivitäten vom Österreichischen Sektkomitee und der Österreich Wein Marketing tatkräftig vorangetrieben werden, wünscht man sich von der Politik dringend die Aufhebung der wettbewerbsverzehrenden Sektsteuer, wie sie von der vergangenen Regierung bereits für das Jahr 2022 vorgesehen war.

Amtsübergabe in der Sektbotschaft

Österreichischer Sekt und die Wiener Staatsoper können auf eine lange gemeinsame und sehr erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken. So freut sich das Österreichische Sektkomitee, Opernballorganisatorin Maria Großbauer als neue Botschafterin gewinnen zu können. In ihrer Antrittsrede gab sie Einblicke in ihre Philosophie und Ideen für den österreichischen Sekt:

„Als Qualitäts-Fetischistin schätze ich besonders auch in der Kulinarik, wenn etwas handwerklich hervorragend gemacht wird – aber wirklich gut wird’s erst mit Liebe und Leidenschaft. Und davon gibt es bei den österreichischen Sektwinzern jede Menge!

‚Sekt und Brötchen‘ ist ja sozusagen die heimische Variante des Aperitivo – und wir Österreicher pflegen das schon sehr, sehr lange! Sekt passt einfach zu jeder Tageszeit: vom berühmten Sekt-Frühstück über den Aperitif bis hin zum Mitternachtstrunk. Man könnte also jederzeit sagen: It’s Sekt o’Clock! Das ist der Trinkspruch, den ich als Sektbotschafterin mitbringen möchte. Als Botschafterin möchte ich das tun, was Botschafter so zu tun haben: andere Menschen mit dieser Freude anstecken! Ich freu mich darauf!“

Maria Großbauer folgt in ihrer Funktion als Österreichische Sektbotschafterin Karl Hohenlohe, Herausgeber des Gault&Millau. Zuvor bekleideten dieses Ehrenamt Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, sowie Dr. Ferdinand Maier, welcher sich seit vielen Jahren als Obmann des Kuratoriums Kulinarisches Erbe Österreich für den guten und nachhaltigen kulinarischen Geschmack engagiert.

Kulinarische Sektbegleitungen

Ein weiterer Programmpunkt wurde dem Talent von österreichischem Sekt als Speisenbegleiter gewidmet. „Käse und Wein“ gilt als Klassiker, „Käse und Sekt“ ist noch etwas weniger gelernt, umso spannender erwies sich die kommentierte Verkostung für Fachbesucher in Kooperation mit Schärdinger und Tirol Milch Beziehungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Charakteren von österreichischem Sekt und Käse wie Affineur Rahmcamembert, Affineur Weinkäse, Affineur St. Severin und Affineur Le Rosé ausgelotet. Als Gesprächspartner stand Diplom Käsesommelier Josef Stiendl, einer der profiliertesten Käseexperten des Landes, zur Verfügung. Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von österreichischem Sekt konnten auch bei den bäuerlichen Betrieben des „Netzwerk Kulinarik“ erkundet werden. Hier reichten die ausstellenden Anbieter lukullische Köstlichkeiten wie selbstgemachte Gänsepastete, Schinken, Wildsalami, Käse oder variantenreich gewürzte geröstete Kürbiskerne. Für die Besucher ein reiches Feld, um die persönlichen Lieblingspaare von verschiedensten Speisen mit österreichischem Sekt zu entdecken.

Österreichische Sektgala 2019
©Christine Miess

 

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Das war der Salzburger Sektfrühling 2019

Salzburg liebt Sekt!

Der Salzburger Sektfrühling am 25. April 2019 zeigte erneut, dass österreichischer Sekt zu den neuen kulinarischen Trendthemen zählt. Bei sprichwörtlich frühlingshaftem Wetter fanden sich rund 700 Besucher im Haus für Mozart ein, um die feinen Perlen heimischer Herkunft zu verkosten und kennenzulernen. Im Mittelpunkt stand österreichischer Sekt Große Reserve, die höchste Qualitätsstufe für heimischen Sekt, der in der Mozartstadt sein glanzvolles Debüt feierte. Großen Zuspruch fanden auch der Sommelier-Wettkampf rund um das Thema Sekt sowie die Masterclass für Fachbesucher. Eröffnet wurde das vielfältige Programm von Dr. Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele, und Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung und amtierende österreichische Sektbotschafterin.

Während grundsätzlich mehr Besucher denn je Interesse am österreichischen Sekt bekundeten, freuten sich die 25 präsentierenden Sekthersteller auch ganz besonders über den hohen Anteil an Fachbesuchern beim Salzburger Sektfrühling. Das ist insofern von Bedeutung, da die Festspielstadt als marktstrategische Drehscheibe für Westösterreich und Süddeutschland gilt. Mit der dreistufigen Qualitätspyramide wurden in den vergangenen Jahren transparente und verständliche Standards für österreichischen Sekt geschaffen. Die drei Kategorien Klassik, Reserve und Große Reserve sind an der rot-weiß-roten Banderole zu erkennen und garantieren geprüfte Qualität und geschützten Ursprung (g.U.). Was sich die heimischen Sekthersteller aktuell noch vermehrt wünschen, ist die Unterstützung der Akteure im Handel und in der Gastronomie. Das Österreichische Sektkomitee hat sich zum Ziel gesetzt, den Marktanteil von österreichischem Sekt von 30 Prozent mittelfristig auf 50 Prozent zu erhöhen. Österreichischer Wein verfügt beispielsweise in der Gastronomie über einen Marktanteil von über 85 Prozent – Veranstaltungen wie der Salzburger Sektfrühling mit vertiefenden kommentierten Verkostungen (Masterclasses) sind ein Teil des Weges zu diesem Ziel.

Auswärtssieg für den Tiroler Sommelierverein
Dem Wunsch nach mehr Präsenz und Aufmerksamkeit in der Gastronomie folgte der Wettkampf zwischen den Sommeliervereinen aus Salzburg und Tirol. Bei diesem „Freundschaftsspiel“ zweier hochkarätig besetzter Dreier-Teams galt es, in theoretischen Belangen, mit praktischem Können und in der Rolle als Gastgeber Punkte zu sammeln. Nach vier Runden mit vielfältigen Prüfungsaufgaben rund um das Thema Schaumwein konnte sich das Team des Tiroler Sommeliervereins über den Sieg freuen. Den Vorsitz der Jury hatten Annemarie Foidl, Präsidentin Sommelier Union Austria, und Mag. Willi Klinger, GF Österreich Wein Marketing, inne. Zudem wohnten der Jury Dr. Petra Stolba (GF Österreich Werbung und amtierende österreichische Sektbotschafterin), Mag. Alexandra Graski-Hoffmann (Organisatorin der Weinmesse VieVinum und des SBG Sektfrühlings), Michael Malat (Vorsitzender des Winzerausschusses) sowie Mag. Benedikt Zacherl (GF Österreichisches Sektkomitee) bei. 
Wettbewerbskandidaten Sommelier-Wettkampf:
 
Team Salzburger Sommelierverein (www.ssov.at)

  • Michèle Metz, Edelweiss Salzburg Mountain Resort, Großarl
  • Mark Kiss, Restaurant Pfefferschiff, Hallwang bei Salzburg
  • Benjamin Zimmerling, Leading Family Hotel & Resort Dachsteinkönig, Gosau

 
Team Tiroler Sommelierverein (www.tsov.at)

  • Rosa Besler, Feuerstein Nature Family Resort, Bozen
  • Emanuel Rosier, Almgasthof Windischgrätzhöhe, Bad Gastein
  • Markus Winkler, Hotel Aurelio, Lech

Salzburger Sektfrühling 2019

©wildbild

 



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