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Tag des österreichischen Sekts 2018

Österreichische Sektgala 2019

Eine Erfolgsgeschichte auf drei Stufen – Das war die Österreichische Sektgala 2019

Eine neue Botschafterin für den österreichischen Sekt, ein hochkarätiger Sommelier-Wettkampf sowie österreichischer Sekt und Käse – und im Mittelpunkt österreichischer Sekt in den drei Qualitätsstufen Klassik, Reserve und Große Reserve. Die Österreichische Sektgala erwies sich erneut als Trendschau für die heimische Sektwirtschaft und abermals lockten mehr als 30 der besten heimischen Sekthersteller rund 1.500 Besucher an.

Burgenland, Wien, Niederösterreich und Steiermark – aus diesen vier Bundesländern kamen die Sekthersteller angereist, um bei der Österreichischen Sektgala ihre erstklassigen Sektspezialitäten zu präsentieren. Die österreichische Sektpyramide bot den qualitativen roten Faden, sie ist das zentrale Schaustück der heimischen Sektwirtschaft und als echte Erfolgsgeschichte zu erachten. Sie gibt der vorhandenen Vielfalt Struktur und bietet so den Konsumenten eine gut verständliche Orientierung. Erfreulich ist auch, dass immer mehr österreichische Sekthersteller ihren Sekt in den drei Stufen Klassik, Reserve und Große Reserve geschützten Ursprungs (g.U.) klassifizieren. Erst im vergangenen Jahr stiegen die Einreichungen zur erforderlichen Prüfung um erfreuliche 27 Prozent. Nun ist es wichtig, diese drei Qualitätsstufen als „Anleitung“ noch breiter zu kommunizieren und im Bewusstsein der Schaumweinliebhaber zu verankern. Ebenso braucht es dafür das Engagement durch die Gastronomie und den Handel. Die steigende Beliebtheit von regionalen Produkten spielt dem perfekt zu. Und während die prickelnden Aktivitäten vom Österreichischen Sektkomitee und der Österreich Wein Marketing tatkräftig vorangetrieben werden, wünscht man sich von der Politik dringend die Aufhebung der wettbewerbsverzehrenden Sektsteuer, wie sie von der vergangenen Regierung bereits für das Jahr 2022 vorgesehen war.

Amtsübergabe in der Sektbotschaft

Österreichischer Sekt und die Wiener Staatsoper können auf eine lange gemeinsame und sehr erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken. So freut sich das Österreichische Sektkomitee, Opernballorganisatorin Maria Großbauer als neue Botschafterin gewinnen zu können. In ihrer Antrittsrede gab sie Einblicke in ihre Philosophie und Ideen für den österreichischen Sekt:

„Als Qualitäts-Fetischistin schätze ich besonders auch in der Kulinarik, wenn etwas handwerklich hervorragend gemacht wird – aber wirklich gut wird’s erst mit Liebe und Leidenschaft. Und davon gibt es bei den österreichischen Sektwinzern jede Menge!

‚Sekt und Brötchen‘ ist ja sozusagen die heimische Variante des Aperitivo – und wir Österreicher pflegen das schon sehr, sehr lange! Sekt passt einfach zu jeder Tageszeit: vom berühmten Sekt-Frühstück über den Aperitif bis hin zum Mitternachtstrunk. Man könnte also jederzeit sagen: It’s Sekt o’Clock! Das ist der Trinkspruch, den ich als Sektbotschafterin mitbringen möchte. Als Botschafterin möchte ich das tun, was Botschafter so zu tun haben: andere Menschen mit dieser Freude anstecken! Ich freu mich darauf!“

Maria Großbauer folgt in ihrer Funktion als Österreichische Sektbotschafterin Karl Hohenlohe, Herausgeber des Gault&Millau. Zuvor bekleideten dieses Ehrenamt Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, sowie Dr. Ferdinand Maier, welcher sich seit vielen Jahren als Obmann des Kuratoriums Kulinarisches Erbe Österreich für den guten und nachhaltigen kulinarischen Geschmack engagiert.

Kulinarische Sektbegleitungen

Ein weiterer Programmpunkt wurde dem Talent von österreichischem Sekt als Speisenbegleiter gewidmet. „Käse und Wein“ gilt als Klassiker, „Käse und Sekt“ ist noch etwas weniger gelernt, umso spannender erwies sich die kommentierte Verkostung für Fachbesucher in Kooperation mit Schärdinger und Tirol Milch Beziehungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Charakteren von österreichischem Sekt und Käse wie Affineur Rahmcamembert, Affineur Weinkäse, Affineur St. Severin und Affineur Le Rosé ausgelotet. Als Gesprächspartner stand Diplom Käsesommelier Josef Stiendl, einer der profiliertesten Käseexperten des Landes, zur Verfügung. Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von österreichischem Sekt konnten auch bei den bäuerlichen Betrieben des „Netzwerk Kulinarik“ erkundet werden. Hier reichten die ausstellenden Anbieter lukullische Köstlichkeiten wie selbstgemachte Gänsepastete, Schinken, Wildsalami, Käse oder variantenreich gewürzte geröstete Kürbiskerne. Für die Besucher ein reiches Feld, um die persönlichen Lieblingspaare von verschiedensten Speisen mit österreichischem Sekt zu entdecken.

 

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Tag des österreichischen Sekts 2017

Ein Kompliment für die österreichischen Sekthersteller!

Sie ist inzwischen schon zu einer Institution geworden: Am Freitag, den 20. Oktober 2017 lockte die Kick-Off Verkostung zum Tag des österreichischen Sekts erneut etwa 1.500 Besucher an. Ein Erfolg, der offenkundig ein Kompliment für die österreichischen Sekthersteller ist. Geboten wurden zahlreiche Neuerungen, allen voran die ersten Sektspezialitäten mit dem Attribut „Sekt g.U. Klassik" und „Sekt g.U. Reserve".

Zu der bereits fünften Ausgabe des Kick-Offs zum Tag des österreichischen Sekts präsentierten sich die österreichischen Sekthersteller erstmals in der Österreichischen Nationalbibliothek. Bereits vorab fand in den historischen Räumlichkeiten am Josefsplatz eine feierliche Zeremonie statt: Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, wurde zur neuen Botschafterin für den österreichischen Sekt ernannt. Dazu der bestehende Sektbotschafter Dr. Ferdinand Maier in seiner Laudatio: „Dr. Petra Stolba weiß, was es bedeutet, sich weltweit mit anderen zu messen. Ihr Einsatz für den österreichischen Sekt ist von unermesslichem Wert."

Qualität mit optischem Hinweis

Im Mittelpunkt der Verkostung stand diesmal die Qualitätspyramide mit „Sekt g.U. Klassik" und „Sekt g.U. Reserve" – den ersten zwei von drei Kategorien. In einer eigenen Verkostungszone, welche vom Magazin wein.pur fachlich betreut wurde, konnten die Besucher die beiden Qualitätsstufen nach Herkunft, Rebsorte und Dosage gruppiert erforschen und verinnerlichen. Da diese auch bereits auf dem Markt erhältlich sind, gilt es ab sofort beim Einkauf danach Ausschau zu halten. Den optischen Hinweis für Sekt g.U. bietet die rot-weiß-rote Banderole. Natürlich hatten die Sekthersteller auch ihr vielfältiges Sortiment mit im Gepäck. Ob Rosé, Zero Dosage oder Pet Nat – von allem war etwas dabei. 

Reife Königsklasse

Österreichischer Sekt in Vertikalen zurück bis in das Jahr 2003 – eine Verkostung, wie es sie in dieser Qualität und fachlicher Tiefe bisher nicht gab. Üblicherweise sind Schaumweine unmittelbar nach dem Degorgieren bereit für den Genuss. Doch manche sind für eine längere Reife vorgesehen: die Königsklasse dieses Genres, das international meist mit dem Attribut „Prestige" versehen ist. Die von Herbert Jagersberger (Schlumberger) und Michael Malat (Weingut Malat) geführte Verkostung ging jenen Eigenschaften auf den Grund, welche Sekt für eine lange Lagerung qualifizieren. Eine sensorische Schulung, welche auch Rebsorten und Dosage umfasste. Zugleich war diese Verkostung als Ausblick darauf zu erachten, wie sich Sekt g.U. Große Reserve geschmacklich präsentieren wird. Verifizieren lässt sich dies ab Herbst 2018, wenn die ersten Vertreter dieser Kategorie auf den Markt kommen. 

Kulinarische Beziehungen

Laut Umfrage des market-Instituts im Auftrag von Schlumberger ziehen nur elf Prozent der Konsumenten österreichischen Sekt als Speisenbegleiter in Erwägung. Dabei ist Sekt in seinen facettenreichen Ausprägungen bestens geeignet, vielfältige Speisen oder auch ein mehrgängiges Menü zu komplettieren. Anleitungen für kulinarische Beziehungsmöglichkeiten erhielten die Besucher der Kick-Off Verkostung in der „Sparkling Food Pairing Lounge". In Zusammenarbeit mit dem Gourmet Magazin A la Carte gaben ausgewählte Manufakturen lukullischer Köstlichkeiten direkte Empfehlungen für die idealen Partner zu Brot, Pilzen, Schnecken, Käse oder Beinschinken. Der große Zuspruch verdeutlichte das Harmonie-Potenzial von österreichischem Sekt und Speisen. 

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Fotocredit: Christine Miess

Tag des österreichischen Sekts 2016

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